Brains ist die kommende App von Dojitai — hier probierst du ein Werkzeug sofort, ohne Login. Wie alles zusammenhängt
Drei Worte. Nur das jetzt.
Meetings fressen die Fokuszeit auf — wo geht meine Woche wirklich hin
Ohne Auto-Tracking und ohne Creepy-Surveillance-Sprache.
Du planst jede Woche Tiefenarbeit ein. Bis Mittwoch ist sie weggebucht. Du bist nicht faul, du bist nicht schlecht organisiert — du hast nur keine Daten darüber, wohin deine Zeit tatsächlich geht. Hier ist der Anti-Notion-Move, der das ohne neues System sichtbar macht.
Wenn Fokus-Blöcke immer wieder von Meetings weggebucht werden, ist das Problem selten der Block selbst. Das Problem ist, dass du nicht siehst, wie viel Prozent deiner Woche schon vor Wochenbeginn vergeben sind — und welche Meetings davon dich gar nicht brauchen.
Was du in dieser Phase NICHT brauchst: noch ein Projektmanagement-Tool, noch eine Notion-Vorlage, noch eine 50-Felder-App. Was du brauchst, ist ein einfaches Kalender-Audit: einmal pro Woche fünfzehn Minuten, in denen du deinen Kalender der letzten Woche kategorisierst und siehst, wohin deine Zeit gegangen ist — ohne creepy Überwachungs-Tracker, ohne automatisches Tagging.
Der pragmatische Nächster-Schritt-Move: öffne den Kalender der letzten Woche und vergib pro Termin eine von vier Kategorien — Tiefenarbeit, Reaktive Meetings, Operative Pflicht, Verzichtbar. Zähl die Stunden je Kategorie. Drei Zahlen reichen.
Das Audit zeigt dir deine tatsächliche Verteilung, statt einen Anteil vorwegzunehmen. Wenn Termine in „reaktiv“ oder „verzichtbar“ landen, ist das deine prüfbare Verhandlungsmasse. Wähle für nächste Woche höchstens zwei konkrete Änderungen.
Das dedizierte Kalender-Audit-Tool (Vier-Kategorien-Klassifikation, Wochen-Spiegel mit Stunden je Kategorie, Auto-Fokus-Block-Vorschlag aus freien Fenstern, optionaler Slack-Status-Sync) ist in Spec (docs/kalender_audit_tool_spec.md). Bis es live ist, klärt der Attention-Residue-Check, was der Wechsel zwischen Reaktiv und Tiefenarbeit kostet; die 15-Minuten-Audit-Routine führst du diese Woche selbst im Kalender durch.
- 1Kalender der letzten Woche öffnenNicht analysieren, nur ausdrucken oder durchscrollen. Du brauchst den Überblick als Ganzes.
- 2Vier Kategorien vergebenTiefenarbeit, Reaktive Meetings, Operative Pflicht, Verzichtbar. Pro Termin ein Buchstabe.
- 3Stunden je Kategorie zählenDie tatsächlichen Anteile sind das Ergebnis. Setz vorher keinen Zielwert fest.
Wenn du mehr willst: 1 weitere Schritte
- 4Nächste Woche zwei AnpassungenZwei Meetings absagen oder delegieren, eins davon als Fokus-Block neu setzen. Nicht mehr.
Leg dir für den nächsten Anlauf jetzt schon einen ruhigeren Rückweg bereit. Im Zum ADHS-Verse findest du denselben Themenraum wieder, ohne wieder bei null anfangen zu müssen.
Zum ADHS-Verse vormerkenLieber sachlich? Diesen Anker für mich behalten — derselbe Link, neutrale Sprache.
Du musst da nicht allein durch.
Hol jemanden dazu: ihr macht einen 2-Minuten-Anker gleichzeitig, im selben Takt — ein Link genügt.
Zusammen durchatmenBald als App: auf die Warteliste für genau dieses Thema — mit Bild und Beschreibung, wofür du dich einträgst.
Jeden Tag neu: Heute unausgesprochen — der eine Satz, den du heute nicht gesagt hast.
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