Kontextwechsel
Kontextwechsel beschreibt den inneren Umschaltprozess von einem Task, Meeting oder Reizmodus in den nächsten.
Kontextwechsel meint nicht nur, dass du objektiv etwas anderes machst. Gemeint ist der innere Prozess, mit dem Aufmerksamkeit, Koerper und Arbeitsmodus wirklich von einer Sache in die nächste umschalten.
Bei ADHS klappt der aeussere Wechsel oft schneller als der innere. Du bist schon im neuen Dokument oder im nächsten Termin, aber ein Teil deines Systems hängt noch im vorherigen Meeting, der alten Aufgabe oder dem alten Alarm fest.
Der Begriff ist hilfreich, weil er Reibung an Übergaengen sichtbar macht. Manchmal ist nicht die neue Aufgabe das Problem, sondern dass der Wechsel selbst noch nicht sauber vollzogen wurde.
Im Alltag zeigt sich das oft nach Meetings, Unterbrechungen oder vielen kleinen Task-Spruengen. Du sitzt schon vor der nächsten Sache, fühlst dich aber merkwürdig zaeh, reaktiv oder nur halb angekommen.
Viele versuchen dann, direkt mehr Druck auf den neuen Block zu geben. Hilfreicher ist oft ein kurzer Reset, der den Wechsel wirklich abschließt, statt den alten Modus mitzuschleppen.
- 1Kontextwechsel für den aktuellen Moment einordnenPruefe zuerst, ob Kontextwechsel dein aktuelles Muster wirklich beschreibt, statt nur allgemein interessant zu klingen.
- 2Mit einer konkreten Akut-Antwort startenWenn es gerade akut ist, starte direkt mit Nach Meetings nicht in den Fokus zurück — Attention Residue.
- 3Den passenden Pfad wählenNutze danach den Match, damit aus dem Begriff ein Tool oder Pack wird, das zu deinem Muster passt.