ADHS-DropErfahrungsbericht14. Mai 2026

Nach dem Meeting ist der Kopf voll, obwohl nichts Großes passiert ist

Ohne ADHS-Coach-Sprech.

Nicht das Meeting allein macht dich fertig, sondern der Rest davon, der noch im System hängt, während du schon beim nächsten Task sein sollst.

Der Beobachtungspunkt dahinter

Viele mit ADHS kennen diesen Moment: Das Meeting ist vorbei, aber dein Arbeitsgedaechtnis ist noch halb dort. Einzelne Saetze, offene Schleifen, Nebenreize und Mini-Spannungen laufen weiter, obwohl auf dem Kalender längst die nächste Aufgabe wartet.

Von aussen sieht das oft unsichtbar aus. Du sitzt wieder am Platz, also müsstest du doch weitermachen können. Innen fühlt es sich aber an, als ob der vorige Task noch mit der neuen Aufgabe kollidiert. Genau diese Rest-Unruhe macht simple Übergaenge teuer.

Hilfreich ist selten noch mehr Druck. Besser funktioniert ein kurzer Reset, der die alte Schleife sichtbar schließt und dem Kopf ein klares Signal gibt: Jetzt beginnt wirklich etwas Neues.

Von diesem Drop in den nächsten Schritt
Lesen ist gut. Noch wichtiger ist, daraus einen passenden Einstieg zu machen.
Einordnung

ADHS-Drops sind kurze Beobachtungen aus dem Verse. Sie ersetzen keine Diagnostik und keine Behandlung, sondern helfen dabei, einen alltäglichen Moment genauer zu benennen.

Wenn aus dem beschriebenen Moment eine akute Krise wird: professionelle Hilfe vor App-Logik.

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